Stasihexenjagd und Stasihysterie

Die gläserne Kuppel auf dem Reichstagsgebäude in der Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland Berlin. Foto: Eckart Kreitlow

östlich der Werra und der Elbe









    Couragierter SPD-Abgeordneter für ein Ende der Stasi-Überprüfung


    Vorpommern-Rügen.   Es verdient großen Respekt und Anerkennung, wenn sich immer mehr Menschen für ein Ende der seit über zwei Jahrzehnten in der Bundesrepublik andauernden Verfolgung und Ausgrenzung ehemaliger DDR-Bürger einsetzen und in diesem Zusammenhang ein Ende der Stasi-Überprüfung fordern wie jüngst am 26.März 2012 zum Beispiel der Abgeordnete der SPD und Schriftsteller Ulrich Frohriep auf der Sitzung des Kreistages von Vorpommern-Rügen.

    Im 22.Jahr der deutschen Einheit sollte mit der Stasihexenjagd endlich Schluss sein. Mit dem Anspruch, Unrecht aufzuarbeiten, wurde offensichtlich neues Unrecht begangen, denn schließlich sind seit 1990 viele Menschen ausgegrenzt, von vorn herein von bestimmten Funktionen ausgeschlossen, diskriminiert und schikaniert worden, verloren in der Folge ihre Jobs. Manche trieb man sogar in den Selbstmord.

    Allerdings zählt wahrscheinlich zu einem der bisherigen Negativhöhepunkte bei der Stasiverfolgung seit 1990, als der Greifswalder Maler Helmut Maletzke ausgerechnet an seinem 90.Geburtstag am 8.Oktober 2010 im NDR und in der Folge auch in weiteren Medien als vermeintlicher oder tatsächlicher IM der Stasi an den Pranger gestellt wurde, was natürlich völlig zu recht viele Bürgerinnen und Bürger derzeit als besonders geschmacklos und empörend empfanden.



    -   Beitragserstellung:   28.03.2012    -

    Eckart Kreitlow

















    Lieber unbekannter Schlapphut!








    Das Thema Stasi und IM ist östlich der Werra und der Elbe eine offenbar unendliche Geschichte


    Man spricht in diesem Zusammenhang auch von einem so genannten Helikopter- bzw. Hubschrauberjournalismus. Einige in der Regel überregionale konservative Medien werfen Informationen, die ihnen aus offensichtlichen oder dubiosen Quellen zugespielt wurden, zum Beispiel von der Gauck-/Birthler-Behörde, in die Debatte bzw. kolportieren diese, bevor sie sich wieder blitzschnell aus dieser inszenierten Debatte zurückziehen.

    Danach beginnt häufig der öffentliche Diskurs, vor allem östlich der Elbe und der Werra, also auf dem Gebiet der ehemaligen DDR, ein Diskurs, der zum Teil sogar widerwärtig ist, widerwärtig insbesondere, wenn es um das scheinbar unendliche Thema Stasi und IM-Tätigkeit geht. Übrigens hat diese IM-Tätigkeit, ob nun gut oder schlecht, kein Alleinstellungsmerkmal weder in der Welt noch in Deutschland. Dies kann man natürlich einerseits problemlos über die Suchmaschinen im Internet erfahren, ohne all zu deutlich zu werden! Andererseits pfeifen dies auch die Spatzen von den Dächern in allen 16 deutschen Bundesländern.

    Diese seit der staatlichen Einheit 1990 immer wiederkehrenden hysterischen Stasi-Kampagnen geschehen dazu noch überwiegend ohne Rücksichtnahme auf die betroffenen Personen, denken wir dabei unter anderem nur an den Greifswalder Maler Helmut Maletzke, der perfider Weise sogar an seinem 90.Geburtstag am 8.Oktober 2010 im NDR und in der Folge auch in weiteren Medien als vermeintlicher oder tatsächlicher Inoffizieller Mitarbeiter (IM) der Stasi, vermutlich quasi als ein vorläufiger Höhepunkt der bisherigen bundesdeutschen Stasi-Hexenjagd, an den Pranger gestellt wurde.


    Nach geplanten Gesetzesänderungen besteht Gauck-/Birthler-Behörde sogar noch bis 2019


    Man glaubt es kaum, als seien 20 Jahre Stasi-Hexenjagd in Deutschland bisher noch nicht genug, will die schwarz-gelbe Koalition aus CDU/CSU und FDP der von der Zusammensetzung her westdeutsch dominierten Regierung unter Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel nichtsdestotrotz durch eine weitere Gesetzesänderung sie vermutlich sogar dennoch bis zum Jahre 2019 fortführen. Menschen werden bereits nunmehr schon seit Jahrzehnten ausgegrenzt, in verzweifelte Situationen gebracht, ihre beruflichen Perspektiven und persönlichen Hoffnungen zerstört, ostdeutsche Eliten in die Wüste geschickt, was zumeist derzeit die Treuhand erledigte, um westdeutsche Eliten zu etablieren.

    Aufschlussreich dazu auch das Buch "Die Flachzangen aus dem Westen", in dem der Autor unter anderem einige der Typen von so genannten "Aufbauhelfern" vorstellt und gleichzeitig in dem Kontext über skandalöse, zum Teil kriminelle Machenschaften der Treuhand berichtet. Der damalige Treuhandchef Detlev Karsten Rohwedder wurde am 1.April 1991 aus bis heute nicht endgültig geklärten Umständen ermordet. Musste er sterben, weil er als Insider von diesen unrühmlichen Machenschaften zu viel wusste, an denen nachweisbar nicht nur einzelne Personen, sondern sogar westdeutsche Großbanken und Großkonzerne beteiligt waren? Steckt gar ein westlicher Geheimdienst hinter dem Mordkomplott?

    Wahlgesetze sind entsprechend geändert worden, damit Vertreter der ehemaligen ostdeutschen Eliten, bis auf wenige Ausnahmen, nicht mehr in die Parlamente gelangen konnten bzw. können. Das besonders Schlimme dabei ist, dass sich die Betroffenen dagegen kaum wehren können. Selbst in der Partei Die Linke bleibt man von diesen stets sehr unsäglichen, vorwiegend mehr oder weniger jedoch in Ostdeutschland angesiedelten Debatten, wahrscheinlich sehr zur Freude der Chefstrippenzieher im Hintergrund, nicht verschont. Verstärkt wird von außen die Polemik in die Partei getragen, von denen, die Partei Die Linke nicht zuletzt wegen ihrer konsequent sozialen Politik für mehr Gerechtigkeit, soweit es unter den so genannten marktwirtschaftlichen Bedingungen überhaupt möglich ist, "schwer im Magen" liegt.


    Ein heute 31-jähriger Spitzenpolitiker hat die DDR-Zeit noch nicht bewusst miterlebt!


    Ein 31-jähriger Spitzenpolitiker der Partei Die Linke, der zudem noch in den Deutschen Bundestag aufgestiegen ist, kann sich selbstverständlich bei dieser brisanten Thematik schon naturgemäß alleine aufgrund seines Alters von den weitestgehend synchron geschalteten Medien in Deutschland leichter ins Bockshorn jagen lassen, als zum Beispiel eine ältere Genossin oder ein älterer Genosse, die oder der zu Zeiten der DDR bereits im erwachsenen Alter gelebt hat und die gesellschaftlichen Verhältnisse damals bewusst wahr nahm bzw. kennenlernte und, obwohl so mancher in der heutigen Zeit in dieser Frage an Gedächtnisverlust leidet, seinen Staat sogar liebte.

    Da angeblich oder tatsächlich gleich mit Rücktritt von dem Landesvorsitz der Partei Die Linke zu drohen wie jüngst in Mecklenburg-Vorpommern, ist schwer nachvollziehbar. Außerdem war und ist eine IM-Tätigkeit, egal, wie jede und jeder verständlicherweise dazu stehen mag, keine kriminelle Geschichte. Verschiedene Bürgerinnen und Bürger haben für die Zeit nach dem Mauerfall vielleicht während der DDR-Zeit einmal eine verhängnisvolle Erklärung unterschrieben, ohne zu wissen, was sie damals überhaupt unterschrieben haben bzw. sind gar nicht in Erscheinung getreten? Wie auch immer es gewesen sein mag oder ist.

    Andererseits, wer kennt wirklich jeden einzelnen Spitzenpolitiker, auch der Partei Die Linke, so genau, um zweifelsfrei erschließen zu können, welche Motivation sich dahinter verbirgt, wenn der sich dem bundesdeutschen Mainstream der Stasihexenjagd und Stasihysterie anschließt? Mit angeblich ehrlicher Geschichtsaufarbeitung oder gar mit einem Kampf für Gerechtigkeit, wie gebetsmühlenartig immer wieder behauptet wird, hat das jedenfalls nichts zu tun, egal, wer immer es behauptet.

    Klugscheißerische Statements und Interviews lassen sich bei diesem Hintergrund sicher leicht abgeben bzw. führen, da man ja davon ausgehen kann, dass es einem selbst nicht betrifft. Ein heute 31-Jähriger war bekanntlich zu Zeiten des Mauerfalls und der so genannten Wende noch ein Kind und hatte deshalb zumindest den Vorteil, nicht in eine solche Entscheidungssituation gekommen zu sein, so dass es für die jüngeren ostdeutschen Zeitgenossen zu derartigen Konflikten objektiv nicht kommen konnte bzw. nicht kommen kann, wie sie viele ältere ostdeutsche Bürgerinnen und Bürger leider insbesondere durch die bundesdeutsche Politik der Geschichtsklitterung inklusive der fortwährenden Delegitimierung der DDR und die Jahrzehnte lange Tätigkeit der Gauck- / Birthler- / Jahn-Behörde, letztere wird schätzungsweise jährlich mit "schlappen" 90 bis 100 Millionen EURO Steuergelder subventioniert, zu bewältigen hatten oder zu bewältigen haben.


    Abenteuerliche Behauptungen führender Politiker zur Gleichsetzung der DDR mit Hitlerregimes


    Übrigens in punkto DDR-Delegitimierung sowie dem angeblichen Unrechtsstaat DDR und der zumindest für jeden Kenner der Materie mehr als abenteuerlichen Gleichsetzungsbehauptung der DDR mit dem verbrecherischen Hitlerregimes, dem alleine durch die Politik des Rassenwahns in den zahlreichen Vernichtungs- und Konzentrationslagern über 6 Millionen ermordete Juden, Sinti und Roma und Menschen anderer Ethnien zum Opfer fielen und viele Millionen Tote durch den von Hitlerdeutschland entfesselten Weltkrieg hinzukamen, hatte der damalige Justizminister der BRD und spätere BRD-Außenminister sowie FDP-Spitzenpolitiker Klaus Kinkel in seiner Begrüßungsansprache auf dem Deutschen Richtertag am 23. September 1991 in Köln, obwohl man es eigentlich kaum für möglich halten kann, erklärt, unter anderem nachzulesen in der 1992 erschienenen Ausgabe der "Deutschen Richterzeitung" sowie in weiteren noch heute über das Internet zugänglichen Quellen:

    "Ich baue auf die deutsche Justiz. Es muß gelingen, das SED-System zu delegitimieren, das bis zum bitteren Ende seine Rechtfertigung aus antifaschistischer Gesinnung, angeblich höheren Werten und behaupteter absoluter Humanität hergeleitet hat, während es unter dem Deckmantel des Marxismus-Leninismus einen Staat aufbaute, der in weiten Bereichen genauso unmenschlich und schrecklich war wie das faschistische Deutschland, das man bekämpfte und - zu Recht - nie mehr wieder erstehen lassen wollte."


    Statt Offenlegungsbeschlüsse, die unsere Partei Die Linke Anfang der 90er Jahre fasste, wären Schlussstrichbeschlüsse in punkto Stasi und IM im Interesse des inneren Friedens, der Menschenwürde und der Gerechtigkeit in Deutschland zwar sinnvoller. Vermutlich werden leider zu allen Zeiten aber Sündenböcke gebraucht, um von den wirklichen Problemen ablenken zu können. Dies zieht sich in der Geschichte von der Antike über das Mittelalter bis in die heutige Gegenwart hin.


    Auch Politiker fordern die schnellstmögliche Abschaffung der Stasiunterlagen-Behörde


    Übrigens selbst Dr. Peter-Michael Diestel, einstiger Generalsekretär der Deutschen Sozialen Union (DSU), letzter Innenminister der DDR und heute CDU-Mitglied, der als Rechtsanwalt tätig ist, forderte zum Beispiel erst jüngst im Zusammenhang mit einer Lesung zu seiner Biografie "Diestel - Aus dem Leben eines Taugenichts?" in Schwerin, über die die SVZ in dem Beitrag mit dem Titel "Im Auge des historischen Sturms" am 28.01.2011 berichtete, die Abschaffung der Stasiunterlagen-Behörde, was selbstverständlich zweifellos alleine schon aufgrund der zeitlichen Distanz vernünftig wäre. Sicher ebenso auch aus Gründen der Gleichbehandlung gegenüber Mitarbeitern vergleichbarer Behörden und Ämter mit gleichen oder ähnlichen Aufgabenstellungen und Strukturen.


    Der letzte Innenminister der DDR Dr. Peter-Michael Diestel kritisierte den Umgang mit den ehemaligen MfS-Mitarbeitern sogar als "faschistoid". Doch allen berechtigten Forderungen bzw. Hoffnungen nach Abschaffung der Stasiunterlagen-Behörde zum Trotz ankert diese wohl mindestens bis zum 30.Jahrestag des Mauerfalls, eher noch länger, in dem sicheren Hafen der bundesdeutschen Politik.


    Somit bleibt das Thema Stasi und IM östlich der Werra und der Elbe tatsächlich offenbar vorerst eine fast unendliche Geschichte, werden weiterhin Menschen ausgegrenzt, ihre beruflichen Perspektiven zerstört, von demokratischen Wahlen, insbesondere dabei vom so genannten passiven Wahlrecht, ausgeschlossen und so an den gesellschaftlichen Rand gedrängt. Einige Bundesbürger, zum Glück sicher bzw. hoffentlich nicht die meisten, halten diese Politik vermutlich gar für richtig, gerecht ist sie aber dennoch keinesfalls. Die eigentliche Ironie der Geschichte ist, dass das DDR-Spitzel-System ebenso wie der Staat DDR seit Jahrzehnten nicht mehr existent sind, während in verschiedenen Teilen der Welt einschließlich Europas die Spitzel stattdessen offenbar Konjunktur haben.


    Allerdings, und das muss auch gesagt bzw. geschrieben werden, unsere Biografien sollte man stets differenziert betrachten, denn es macht schon einen deutlichen Unterschied, ob zum Beispiel jemand mithalf bei der Suche und der Entlarvung von Nazi-Kriegsverbrechern, die tausende und abertausende Menschenleben auf dem Gewissen haben, oder bei der Aufklärung der subversiven Tätigkeiten von Auslandsgeheimdiensten auf dem Territorium der damaligen DDR, die wahrlich nicht gerade zimperlich waren bei der Wahl ihrer Mittel und Methoden, oder aber, ob es Menschen waren, die ihre Mitbürger auf miese bzw. niederträchtige Weise denunzierten. Dass man auf letztere Vertreter unserer Gattung mit Recht nicht gut zu sprechen ist, kann jeder nachvollziehen und ist auch verständlich, doch ist das keine Legimitation für eine Stasihexenjagd und Stasihysterie, wie sie im Osten Deutschlands nach wie vor allgegenwärtig ist.


    -   Beitragserstellung:   21.November 2010    Ergänzungen:   23.November 2010   /   24.Januar 2011   /   4. März 2011   /   10.September 2011    -


    Eckart Kreitlow






"Schild & Schwert"   Brisantes
Zimmert schon die Särge
Horch & Guck   Aufschlussreiches
Ein Schlächter unter Schlapphüten
Endlich auch BND-Akteneinsicht?
Student als Staatsschutz-Spitzel



Stasihexenjagd & Stasihysterie



Organisation Gehlen   Hetze im Nazistil
Gesucht: Leichen im Keller
Abschiedsbrief Prof. Gerhard Rieger
Feindbild DDR  Unrechtsstaat DDR ?
NVA Forum   Forum DDR-Grenze
Bekennendes & Informatives











    Von Baron Münchhausen und manchen Pressebeiträgen


    Manchmal könnte man denken, Baron Münchhausen sei auferstanden. So wird zum Beispiel in einer Regionalzeitung über die vermeintlich großartigen Erfolge nach der so genannten Wende berichtet, wonach unter anderem auch im Bereich des Städtebaus angeblich alles besser geworden sein soll.

    Als Beleg dafür diente zum Beispiel ein Foto in der Ribnitz-Damgartener Ausgabe, das das ehemalige Krankenhaus der "Boddenkliniken" im Körkwitzer Weg/Ecke Boddenstraße in der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten zeigt.

    Leider ist dies aber dann doch sehr dumm gelaufen, da einige aufmerksame Leser in Briefen an die Redaktion darauf verwiesen, dass dieses Gebäude bereits zu Zeiten, als es die DDR noch gab, entstanden ist.

    In einem weiteren Beitrag in der selben Ausgabe wird dann noch das Ergebnis einer angeblichen Umfrage in Mecklenburg-Vorpommern von Infratest veröffentlicht. Demnach würde sich wohl die überwiegende Mehrheit der Bürger unseres nordöstlichen Bundeslandes zu den "Wendegewinnern" zählen.

    Allerdings geht aus dem Beitrag nicht hervor, ob bei der Umfrage vielleicht nicht doch nur die Gruppe der 18 bis 20-Jährigen befragt worden ist, was man eher vermuten könnte, denn schließlich ist es sehr unwahrscheinlich, dass so viele ehemalige DDR-Bürger ihr Gedächtnis verloren haben.



    -   Beitragserstellung:   16.02.2011    -

    Eckart Kreitlow











Riesensauerei des NDR zu dem Greifswalder Maler Helmut Maletzke an seinem 90.Geburtstag

Zu seinem 90.Geburtstag am 8.Oktober 2010 wurde der Greifswalder Maler Helmut Maletzke im NDR und in der Folge auch in weiteren Medien als vermeintlicher oder tatsächlicher Inoffizieller Mitarbeiter (IM) der Stasi an den Pranger gestellt. Und dies geschieht zudem noch 20 Jahre nach der staatlichen Einheit, würdeloser und infamer geht es wohl nicht.

Gut ist da nicht nur zu glauben, sondern zu wissen, dass es mittlerweile nicht nur im Osten, sondern auch im westlichen Teil Deutschlands immer mehr Mitmenschen gibt, die sich besorgt fragen, wie alt ein Mensch und wie alt die deutsche Wiedervereinigung eigentlich noch werden müsse, bis dieses unwürdige Anprangern endlich aufhört?

Der Beitrag des NDR zu dem Greifswalder Maler Helmut Maletzke dazu noch ausgerechnet an seinem 90.Geburtstag am 8.Oktober 2010 war ohne jeden Zweifel und ohne Wenn und Aber jedenfalls eine Riesensauerei! Andererseits ist es aber auch kein Wunder, dass die Stasi-Hexenjagd weiter fortgesetzt wird, solange dies politisch gewollt ist und die finanziellen Mittel für die Gauck-/Birthler-Behörde zu Lasten von uns Steuerzahlern in Höhe mehrerer Millionen EURO pro Jahr weiterhin sehr reichlich fließen.

Im Übrigen ist natürlich völlig klar, dass der NDR mit seiner schamlosen Veröffentlichung zu weit gegangen ist. Zu prüfen wäre in diesem Zusammenhang, ob bzw. in wie weit dieser Beitrag über den Maler Helmut Maletzke nicht sogar gegen Artikel 1 und gegen Artikel 3 des Grundgesetzes verstoßen hat.

In Artikel 1 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland heisst es unter anderem:

(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt. ..."




-   Beitragserstellung:   22.Oktober 2010    -

Eckart Kreitlow





YouTube - Helmut Maletzke
- ein Portrait zum 90. Geburtstag






Bilder der Moderne - Helmut Maletzke





Manfred Prinz - Malerei aus Greifswald









    Wer lügt wirklich bei der Aufarbeitung der DDR-Geschichte? In Anne-Will-Talkshow der ARD waren diesmal vor allem wegen eines Gastes besonders starke Nerven gefragt!


    Wer diesmal zu den geladenen Gästen der jüngsten Sonntags-Talkshow der ARD mit der Moderatorin Anne Will zu dem Thema "Zwischen Unrechtsstaat und Ostalgie" am 26.April 2009 gehörte, muss sicher außerordentlich starke Nerven gehabt haben. Dies lag nicht nur an dem Inhalt der öffentlich-rechtlichen Sendung, sondern vor allem auch an der unmöglichen Gesprächskultur des Hubertus Knabe, der als Direktor der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen sich offenbar als einer der auserkorenen obersten bundesdeutschen Meinungsführer und scheinbar alleiniger Inhaber der Deutungshoheit über die DDR fortwährend anmaßte, anderen Teilnehmern der Runde mit seinen abenteuerlichen Behauptungen, die noch zudem mit der Realität wenig zu tun hatten, ins Wort zu fallen.


    Hubertus Knabe verglich in völlig absurder und böswilliger Weise DDR sogar ungestraft mit faschistischem Naziregimes!


    In völlig absurder und böswilliger Weise verglich Knabe, seine Eltern flohen 1959 aus der DDR, wiederholt die DDR ungestraft sogar mit dem faschistischen Naziregimes und den millionenfachen Morden an den Juden, den Sinti und Roma sowie den Menschen anderer Ethnien und den zigtausenden Andersdenkenden. Knabes Wortwahl und Argumentation waren durchweg unerträglich. Dagegen waren prominente Politiker wie Ulrich Maurer von der Partei Die Linke zu bewundern, die ruhig und gelassen ihre akzeptable Sicht darlegten und von bewusster Geschichtsklitterung sprachen.


    Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble in ARD-Talkshow: "Das Schlimmste in der DDR ist gewesen, dass man lügen musste!"


    Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble hob unter anderem hervor, dass das Schlimmste in der DDR gewesen sei, dass man lügen musste. Fragt sich allerdings nur, wer bei der Aufarbeitung der jüngeren deutschen Geschichte lügt?

    Nebenbei kam das äußerst geringe Bildungsniveau vieler Jugendlicher in der Bundesrepublik zum Ausdruck. Bei einer kurz eingeblendeten ARD-Umfrage von einigen interviewten jungen Menschen kannte niemand die DDR. Den Bundespräsidenten Horst Köhler hielten sie für den ehemaligen DDR-Staatsratsvorsitzenden und Köln für die Hauptstadt der damaligen Deutschen Demokratischen Republik. Alles in allem würden etwa 80 Prozent (!) der westdeutschen Bürger nichts oder nur wenig über die DDR wissen.


    Eine kurz eingeblendete ARD-Umfrage offenbarte äußerst geringe Kenntnisse vieler Jugendlicher zur DDR


    Damit dürfte es auch sehr leicht sein, sie zum DDR-Geschichtsbild zu manipulieren, was man leider offensichtlich auch mit großem Erfolg tat und tut. Ein Bildungsdefizit dürfte es jedoch aber nicht sein, dass die Jugendlichen Hubertus Knabe nicht kannten! Richtig ist, dass es damals in der DDR zwar einzelne Fälle von Unrecht gab und jeder Unrechtsfall natürlich einer zu viel gewesen ist, doch war deshalb der erste Arbeiter- und Bauernstaat auf deutschem Boden insgesamt noch längst kein Unrechtsstaat. Erst recht schon verbietet sich in dem Zusammenhang jeder Vergleich mit dem Faschismus! Völlig egal ist dabei, wie hochrangig derjenige in der bundesdeutschen Politik ist, der dies behauptet und wie oft dies behauptet wird. Eine Unwahrheit wird schließlich nicht durch tausendfaches Wiederholen zur Wahrheit, zumal die Fakten eindeutig eine andere Sprache sprechen!

    -    Beitragserstellung:   27.April 2009    -

    Eckart Kreitlow







    So genannte "Aktuelle Stunde" des Bundestages am 28.Mai 2008 zu der angeblichen Verwicklung Gregor Gysis in den DDR-Staatssicherheitsdienst war sicher keine Sternstunde der demokratischen Streitkultur!



    Gregor Gysi auf einem Wahlplakat zu den vorgezogenen Bundestagswahlen am 18.September 2005 in der Bernsteinstadt Ribnitz-Damgarten. Foto: Eckart KreitlowAlljährliche Blütenpracht im Rhododendronpark des Ostseebades Graal-Müritz. Foto: Eckart Kreitlow



    Noch nie in der Geschichte des Deutschen Bundestages habe es eine Fragestunde zu einem einzelnen Abgeordneten gegeben, kritisierte der Fraktionschef der Partei Die Linke Gregor Gysi die auf Antrag der CDU/CSU und SPD am Mittwoch, dem 28.Mai 2008, zu seiner angeblichen Verwicklung in den damaligen DDR-Staatssicherheitsdienst anberaumte Aktuelle Stunde des Deutschen Bundestages.

    Im weiteren Verlauf seiner am Mittwochnachmittag gehaltenen   sehr beeindruckenden Rede   brachte Dr. Gregor Gysi es anschließend gleich auf den Punkt, indem er unter anderem sagte, dass die Regierung verzweifelt über die Erfolge der Linken sei. Die Koalition würde annehmen, wenn man die Personen ausreichend beschädigt, beschädigt man eben auch die Linke. Erneut wiederholte der Fraktionschef der Linken im Bundestag, dass er zu keinem Zeitpunkt wissentlich und willentlich mit der Staatssicherheit zusammengearbeitet habe.

    Seit eh und je gibt es keine Beweise für eine IM-Tätigkeit Dr. Gregor Gysis während der Zeit seiner Anwaltstätigkeit in der DDR. Und die wird es auch in Zukunft nicht geben. Stattdessen kommt Entlastung von den Söhnen der ehemaligen Mandanten und Regimekritiker Havemann und Bahrow, die übereinstimmend erklärten, dass Gregor Gysi damals im Sinne ihrer Väter gehandelt habe.

    Dies macht deutlich, dass man tatsächlich die Fakten ignoriert und mit haltlosen Unterstellungen sowie Spekulationen in einer konzertierten Aktion zwischen der anachronistischen Birthlerbehörde im Zusammenwirken mit führenden konservativen Medien der von milliardenschweren Anteilseignern dominierten größten Medienkonzerne und einiger Bundestagsabgeordneten von der CDU/CSU-Fraktion, der SPD, der FDP und den Grünen zielgerichtet versucht, das hohe Ansehen   Dr. Gregor Gysis   in der Öffentlichkeit zu demontieren, um damit letztendlich vor allem der bundesweit erstarkenden Linken zu schaden.

    Doch offensichtlich hat man die Rechnung ohne den Wirt gemacht, denn immer mehr Bürgerinnen und Bürger durchschauen diese miesen Spiele. Wie man auf der Internetseite bzw. in Interviews des letzten DDR-Innenministers in der Modrow-Regierung und dem jetzigen Rechtsanwalt   Dr. Peter-Michael Diestel   nachlesen kann, wurden seit der Wende schon tausendfach Menschen mit der Stasikeule traktiert und Existenzen zerstört. Manche trieb man damit sogar in den Selbstmord, weil sie dem Druck nicht standhalten konnten. Doch Dr. Gregor Gysi ist eine starke Persönlichkeit. Er wird sicher dem Druck widerstehen. Wir hoffen es jedenfalls!


    -     Beitragserstellung:  30.05.2008    -

    Eckart Kreitlow









    Zwanzig Jahre nach dem Mauerfall Ende von Stasi-Hexenjagd noch nicht in Sicht!

    Im Brandenburger Landtag erklimmt die bundesdeutsche Stasi-Hysterie offenbar jüngst gar neue Höhen!



    Irgendwie scheint es gewisse Parallelen zu den Zeiten der Hysterie während der schlimmen McCarthy-Ära in den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts in den USA zu geben, wo selbst prominente Leute wie der weltberühmte Komiker und Schauspieler Charlie Chaplin wegen angeblicher "unamerikanischer Aktivitäten" verfolgt wurden. Ihm, völlig unschuldig, wurde 1952 nach einem Auslandsaufenthalt in Europa die Rückkehr in die USA verweigert. Die gegenwärtigen politischen Entwicklungen und Geschehnisse, nicht zuletzt in der so genannten rot-roten Koalition im Brandenburger Landtag in Potsdam, sind dabei vermutlich nur der vorläufige Höhepunkt in einer langen Kette von Ereignissen seit der staatlichen Wiedervereinigung 1990.

    Betroffen sind vor allem ehemalige DDR-Bürger, die sich für ihren Staat engagiert haben und zumeist deshalb mit der Stasikeule traktiert und kriminalisiert werden. Selbst der zwanzigste "Radierer" der Stasi, die Putzfrau, ein IM als "Karteileiche", der nie in Erscheinung trat, oder jemand, der in der Verwaltung nur Akten sortiert hat, wird nicht verschont und als Täter öffentlich stigmatisiert. Mit allen Mitteln wird nach wie vor versucht, die DDR zu delegitimieren, sie sogar mit dem verbrecherischen Hitlerregime, dem weit über 50 Millionen Menschen zum Opfer fielen, gleichzusetzen und zigtausende ehemalige DDR-Bürger auf vielfältige Weise auszugrenzen.

    Nicht wenige Bürger hielten diesem Druck nicht stand, wurden psychisch krank oder begingen gar Selbstmord. Statt nach über zwei Jahrzehnten staatlicher Einheit den längst fälligen Schlussstrich unter die Vergangenheit zu ziehen, wird die "Stasisuppe" immer weiter neu aufgewärmt und nahezu in allen denkbaren Varianten serviert. In Brandenburg will man mit diesem Thema nicht zuletzt auch gleichzeitig gegen die rot-rote Regierungskoalition zu Felde ziehen. Bei den Landtagswahlen in Brandenburg am 27.September dieses Jahres erhielt die SPD mit ihrem Spitzenkandidaten Matthias Platzeck 30,3 Prozent der Wählerstimmen, gefolgt von der Partei DIE LINKE mit einem Stimmenanteil von 29,5 Prozent. Die CDU landete abgeschlagen mit 22,3 Prozent der Wählerstimmen auf Platz 3.

    Ministerpräsident Platzeck entschied sich für eine Koalition mit den Linken, also gegen die Fortführung der bisherigen Koalition mit der CDU, so dass der Katzenjammer bei den Konservativen sehr groß ist. Sie suchen deshalb nach Gründen, Rot/Rot zu Fall zu bringen. Dies glaubt man damit zu erreichen, indem man jüngst zugespielte personenbezogene Informationen der Gauck-/Birthler-Behörde verwendet, um einige Abgeordnete der Partei Die Linke als "stasibelastet" öffentlich an den Pranger zu stellen.

    Übrigens wer in diesem Lande als "stasibelastet" gilt, soweit haben die Strippenzieher in den politischen Chefetagen die öffentliche Meinung offenbar leider schon manipuliert, ist schlimm dran. Sehr bedenklich ist, dass auch einzelne führende Vertreter der Kirche wie Pastor Gauck sich bei dieser Kampagne als Hassprediger an die Spitze stellten, statt wie es eigentlich ihr wichtigstes christliches Gebot wäre, nämlich sich in Nächstenliebe und Barmherzigkeit gegenüber all ihren Mitmenschen zu üben. Ein verurteilter Krimineller hingegen hat bessere Karten. Nach Verbüßung seiner Strafe genießt er in Deutschland uneingeschränkt seine bürgerlichen Rechte und hat nichts mehr zu befürchten, solange er nicht wieder straffällig wird.

    Leider darf bzw. sollte man in diesem Zusammenhang nicht verschweigen, dass selbst Teile der Partei Die Linke mittlerweile gegen ein Ende der Stasihysterie in diesem Lande sind. So wurde in Brandenburg im Koalitionsvertrag mit der SPD sogar in den Koalitionsvertrag integriert, dass Rot-Rot keine Schlussstrich-Koalition sein darf. Wohlgemerkt, es geht hier natürlich nicht um Vertuschung und Verharmlosung von Unrecht, das zu bedauern ist und man leider nicht ungeschehen machen kann. Überall, wo es auf der Welt Unrecht gibt, muss man dagegen auftreten. Auch in der DDR gab es bedauerlicherweise einzelne Fälle von Unrecht, wofür sich die Verantwortlichen bei den Opfern zu entschuldigen hätten und sich entschuldigen sollten, doch die seit 1990 andauernde Stasi-Hexenjagd ist eindeutig ein neues Kapitel von Unrecht in der deutschen Geschichte!

    -    Beitragserstellung:   05.12.2009    Ergänzungen:   07.12.2009 -

    Eckart Kreitlow








    Interessanter Vortrag zu dem Thema "Wie antifaschistisch war die DDR?"



    Rote Rosen. Foto: Eckart Kreitlow



    Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten und die Fraktion der Partei Die Linke in der Stadtvertretung Ribnitz-Damgarten hatten am 02.Juli 2008 in den Räumen der Volkssolidarität in Ribnitz-Damgarten, Am Bleicherberg, wie sich im Nachhinein herausstellte, zu einem sehr interessanten Vortrag von Prof. Dr. Detlef Joseph mit anschließender Diskussion zu dem Thema "Wie antifaschistisch war die DDR?" eingeladen.

    Professor Joseph, der von 1961 bis 1991 an der Humboldt-Universität zu Berlin lehrte und davon ab 1978 bis zu seiner Entlassung als renommierter Hochschullehrer für Staats- und Rechtstheorie an der Sektion Rechtswissenschaft dieser Universität tätig war, ist Autor zahlreicher Bücher. Unter anderem erschien von ihm 2006 im Eulenspiegel Verlag Berlin das Buch "Hammer, Zirkel, Hakenkreuz, wie antifaschistisch war die DDR?".

    Professor Joseph setzte sich sehr umfassend und zugleich sehr sachlich und kritisch mit den Thesen auseinander, der Antifaschismus in der DDR sei "verordnet" oder nur ein Mythos gewesen.

    Dabei geißelte er vor allem die zahlreichen Entstellungen und Verdrehungen bei der Aufarbeitung der jüngeren Geschichte, die darauf abzielten, die DDR zu delegitimieren oder gar zwischen der Zeit der Nazityrannei und der Zeit des Sozialismus ein Gleichheitszeichen zu setzen. Besonders hinterhältig finde er in dem Zusammenhang zum Beispiel Plakate über einen angeblichen Antisemitismus in der DDR, die nichts mit der Wirklichkeit zu tun hätten.

    Zu Zeiten des Faschismus habe es in Deutschland etwa 8 Millionen NSDAP-Mitglieder gegeben. Allein das verlangte schon ein differenziertes Herangehen, so dass man schon sehr wohl zwischen Tätern und Mitläufern zu unterscheiden wusste und auch jene kannte, die sich bewusst vom Faschismus distanziert, sich keiner Verbrechen schuldig gemacht und sogar aktiv antifaschistische Arbeit beispielsweise im Nationalkomitee "Freies Deutschland" geleistet hatten. Die bloße NSDAP-Mitgliedschaft habe in der DDR keine Rolle gespielt. Wenn, mussten ihnen Verbrechen nachgewiesen werden.

    In der Diskussion hob unter anderem der Versammlungsleiter Peter Bach hervor, dass sich natürlich die Gleichsetzung von Faschismus und Sozialismus in der DDR verbiete.

    Auf die Frage eines Diskussionsteilnehmers an Professor Joseph, ob er jemals Zweifel daran gehabt habe, dass die DDR kein antifaschistischer Staat gewesen sei, antwortete er: "Niemals! Die DDR hat konsequent von Anfang an das Potsdamer Abkommen umgesetzt. Die DDR war ein antifaschistischer Staat!"

    Martin Eick, ehemals Fraktionsvorsitzender der Linken in der Ribnitz-Damgartener Stadtvertretung und dessen politisches Leben im Kreise Ribnitz-Damgarten verlief, verwies darauf, dass Globke, der Kommentator der Nürnberger Rassengesetze, die quasi als Gebrauchsanweisung bei der millionenfachen Judenverfolgung und Vernichtung dienten, nicht Staatssekretär der DDR, sondern der BRD war.

    Die politische Bildung leide gegenwärtig. Er hoffe nicht, dass das Niveau der Bildung soweit absinke und wie in Rudolf Tarnows Roman "Köster Klickermann" am Ende wieder ein mecklenburgischer Globus in den Schulen verlangt werde, was bei den Anwesenden natürlich kurzzeitig für Erheiterung sorgte.


    -     Beitragserstellung:  03.07.2008    -

    Eckart Kreitlow










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Blick auf die Ostsee und den Strand in Ostseebad Dierhagen auf der Halbinsel Fischland in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Eckart KreitlowBlick auf die Ostsee und den Strand in Ostseebad Dierhagen auf der Halbinsel Fischland in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Eckart KreitlowBlick auf die Ostsee und den Strand in Ostseebad Dierhagen auf der Halbinsel Fischland in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Eckart Kreitlow


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Eine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart KreitlowEine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart KreitlowEine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart KreitlowEine Fähre der Scandlines Reederei verlässt Rostock mit Kurs Gedser / Dänemark. Foto: Eckart Kreitlow


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